Kundgebungen, Bankräuber und sagenhafte Fotos in Hamburg

Bild: Inga Zimmermann
Wochenrückblicke

Kundgebungen, Bankräuber und sagenhafte Fotos in Hamburg – dies sind nicht alle Themen der zurückliegenden Adventswoche. Hinzu kommen natürlich noch Neuigkeiten aus dem Sport… und noch einiges. Aber lest selbst!

In Hamburg wie auch in vielen anderen deutschen Städten und weltweit haben Demonstrationen und Kundgebungen gegen den Krieg in Syrien stattgefunden. Am Samstag waren knapp 1500 Teilnehmer für die Größte dieser Aktionen zusammengekommen. Das Motto lautete „Steht auf für Aleppo!“. Die Lage in der umkämpften syrischen Stadt ist weiterhin prekär, täglich sterben Zivilisten.

Kommen wir zum Bankräuber: 300 Euro hatte er in Barmbek in einer dortigen Bankfiliale erbeutet. Seit der Tat am Freitagabend ist er auf der Flucht, selbst 29 ausgerückte Streifenwagen hatten ihn nicht gefunden.

Vielleicht fassten sie den Bankräuber noch nicht, weil die Polizei Fotos machte? Überraschend viele Likes und Retweets erhielt ein zauberhaftes Bild, welches die Polizei Hamburg als Motivation für den Wochenstart twitterte. Zum Download gibt es das Foto auf der Seite der Polizei Hamburg, sozusagen als Weihnachtsgeschenk.


Was gibt es sonst Berichtenswertes aus der letzten Woche?

Ein herrenloser Koffer in einem ICE mit dem Ziel Hamburg-Altona erreichte viel Aufsehen, jedoch unsere Hansestadt nicht. Nachdem der Besitzer nicht auffindbar gewesen war, gelangte er schließlich ins Fundbüro.

Am heutigen Sonntag wurde in Hamburg Dulsberg wurde erstmalig der Yagmur-Erinnerungspreis verlieren.  Der Arbeitskreis Dulsberg erhielt ihn für Zivilcourage im Kinderschutz. Aktionen waren u.a. Plakate im gesamten Stadtteil, die für das Thema sensibilisierten.

Die Vertretung aller Eltern Hamburger Schülerinnen und Schüler, die Elternkammer, verlieh ihrer Forderung nach flächendeckendem WLAN in allen Schulen Nachdruck. Weiterhin ist dieses längst nicht überall zugänglich, es scheitere laut Schulbehörde an der technischen Infrastruktur und der IT-Sicherheit. Wann der Forderung nachgegangen werde ist ungewiss.

Zuguter Letzt in dieser Rubrik, was wäre ein Rückblick auf die Geschehnisse in Hamburg in der letzten Woche, würden wir nicht den Hafen erwähnen? Dort gab es ein Feuer, genauer: das Schiff Adler Princess brannte vermutlich aufgrund eines elektrischen Defekts am Samstagabend.

Musik- und Sportstadt

Die vergangene Woche bot allerhand für Musikliebhaber und stimmte uns auf das Weihnachtsfest ein. Am Dienstag trat in der Hamburger Staatsoper „Die kleine Hexe“ auf. Der Literaturklassiker für Kinder wurde musikalisch untermauert und interaktiv gestaltet. Für die Großen und Kleinen gemeinsam gab es heute in der Europapassage das Weihnachtssingen mit dem Hobbychor „Hamburg Singt“. Ebenfalls heute fand klassisch wie jedes das Weihnachtsoratorium mit dem Chor St.Michaelis und dem Orchester St.Michaelis im Michel statt. Und die musikalische Zukunft? Bob Dylon, frisch gebackener Literaturnobelpreisträger, wird im kommenden Frühjahr in Hamburg auftreten.

Hamburg, die Sport-Stadt, wird jetzt ein Beachvolleyballzentrum. Neben dem hier ausgetragenen World-Series-Turnier wie z.B. das am Rotherbaum soll sich die Sportförderung besonders auf Talentförderung konzentrieren; der HSV möchte hierbei Spitzenteams wie den Nachwuchs in einer eigenen Abteilung unterstützen.

Eine Förderung erhalten Hamburgs Fußballer seit jeher, doch was bringt dies? Der HSV verlor 1:3 gegen Mainz 05; St.Pauli spielte mit 1:1 unentschieden gegen den VFL Bochum. Die Basketballer haben derzeit Spielpause, die Handballer verloren 33:34 gegen den SG VTB/Altjührden.

Drücken wir die Daumen, dass das Christkind, der Weihnachtsmann oder wer auch immer am Ende der neuen Woche unseren Fußballern ein paar Siege schenkt. Vielleicht das und keinen neuen Trainer, Manager oder was auch immer. Habt bis dahin eine schöne Woche!

Über

“Wenn Deutschland, dann Hamburg.” Am liebsten zumindest. Auch wenn es gerade nicht Deutschland ist, Hamburg ist das Zuhause im Herzen. Hier bei Elbmelancholie kann Inga über ihre Erlebnisse in der Hansestadt Hamburg und Gedanken zu den hiesigen Geschehnissen berichten. Stellvertretende Redaktionsleiterin von Elbmelancholie

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