Die letzte Woche in Hamburg

Bild: Inga Zimmermann
Wochenrückblicke

Unsere Fußballbundesligisten hatten in dieser Woche kein glückliches Händchen. Der HSV verlor seinen Trainer Labbadia zu Beginn der Woche. Mit seinem Nachfolger Markus Gisdol verbuchte der HSV einen 0:2 Verlust gegen Hertha in Berlin, der FC St. Pauli ist Letzter in der Tabelle der zweiten Liga. Das Spiel gegen Hannover 96 verlief gestern ebenfalls 0:2. Im Amateursport musste sich ein Verein der Frage nach Lärm oder Leben stellen, denn die Nachbarn hatten sich gegen die Lautstärke auf dem Platz des FC Teutonia in Altona beschwert. Jetzt gibt es eine Messung der Lautstärke bei den nächsten Spielen.

Leider verloren die Hamburg Towers gegen die Mannschaft aus Hanau (68:71), beim Handball gewann die HSV-Mannschaft mit 35:25 gegen Beckdorf

Früher verbrachten Reisende bisweilen viele Tage, Wochen oder Monate auf Schiffen, um den Atlantik zu überqueren. Heute nehmen wir eher ein Flugzeug oder lassen das Ankommen oder den Urlaub bei einer Kreuzfahrt direkt auf dem Schiff beginnen. In der letzten Woche wurde bekannt, dass die Hamburger Traditionsschifffahrt bangen müssen. Traditionsschiffe beschreiben die rund 105 deutschen Museumsschiffe, von denen etwa 20 im Hamburger Hafen liegen und die uns allen mindestens vom Hamburger Hafengeburtstag bekannt sind. Der Bund hatte vor kurzem eine neue Sicherheitsrichtlinie für eben diese in einem Gesetzesentwurf vorgeschlagen, welche nun einen deutlichen Mehraufwand für Umbauten und auch Personalqualifizierung beinhaltet. Gerade die oft ehrenamtliche oder durch Vereine getragene Arbeit gerät hier in eine unter Umständen nicht tragbare Situation.

Studenten und Geflüchtete mögen eher weniger diese Art der Unterkunft – Schiffe – nutzen. Für die erste Gruppe, die Studenten wurde jüngst ein neues Studentenwohnheim nahe der U/S-Bahnstation Berliner Tor bezogen. Auch nahe dem Wohnheim des Studentenwerkes wohnen nun 200 Studenten in Ein-Zimmer-Apartments. Für die Erstaufnahmeunterkünfte für Geflüchtete soll zukünftig ein einheitlicher Vertrag bestehen. Der zentrale Koordinierungsstab legte so mit allen Betreibern einheitliche Regeln für die Unterbringung fest.

Andere Themen bewegten uns ebenfalls. So wird auch wieder gebaut in Hamburg, diesmal für mehr Platz für Fahrradfahrer am Klosterstern und in der Waitzstraße. In Letzterer, der Waitzstraße in Othmarschen, waren in der Vergangenheit immer wieder Autos in den Schaufenstern der Geschäfte gelandet.

Fiel euch schon einmal auf, dass es den Kastanien in Hamburg nicht so gut geht? Bestimme Bakterien und Pilze greifen diese Baumart besonders an, so dass die Stadt entschied, keine Kastanien mehr zu pflanzen. Hoffentlich findet sich bald eine Lösung für den Krankheitsbefall dieser schönen Bäume.

Morgen ist noch ein freier Tag, der Wochenstart – zumindest der, bei dem wir arbeiten müssen – verschiebt sich mit dem Tag der Deutschen Einheit um einen Tag. Falls wer ohne Pläne ist, der oder die mag sich eine der Hamburger Moscheen von innen ansehen. Morgen öffnen etwa 40 islamische Gotteshäuser ihre Türen für interessierte Nachbarn und Hamburger. Viel Spaß am morgigen Tag der Deutschen Einheit!

Über

“Wenn Deutschland, dann Hamburg.” Am liebsten zumindest. Auch wenn es gerade nicht Deutschland ist, Hamburg ist das Zuhause im Herzen. Hier bei Elbmelancholie kann Inga über ihre Erlebnisse in der Hansestadt Hamburg und Gedanken zu den hiesigen Geschehnissen berichten. Stellvertretende Redaktionsleiterin von Elbmelancholie

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