Neue Musicals braucht die Stadt!

Bild: Andreas Grieß
Stadtgefühl

Aus, aus, aus – das Spiel ist aus: Das Wunder von Bern wird Anfang 2017 zum letzten Mal in Hamburg zu sehen sein. Doch was soll stattdessen künftig im Theater an der Elbe zu sehen sein? Spekuliert wird unter anderem über Harry Potter. Das mag so eintreten, doch was hat Harry Potter bitte mit Hamburg zu tun? Außerdem werden derzeit eine ganze Reihe an Musicals in Hamburg neu besetzt. Udo Lindenberg kommt und auch Hamilton ist im Gespräch. Es ist Zeit, abstrakter und unkonventioneller zu denken. Schon Heinz Strunk forderte immerhin „Olympia – das Musical“:

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Doch welche anderen, verrückten Ideen könnte man umsetzen? Hier ein paar – nicht zwingend ernst gemeinte – Vorschläge:

  • Relegation – das Musical
    Nach dem Fußball-Erfolg von „Das Wunder von Bern“ bleiben wir direkt beim Thema und bieten den Zuschauern einen dramatischen Akt in vier Teilen in denen eine angeschlagene Mannschaft versucht, am Leben zu bleiben. Gaststar: Lotto King Karl.
  • Stau – das Musical
    Mit Stau kennen wir uns in Hamburg doch aus. Warum nicht ein musicalisches Erlebnis daraus machen? Mit Hupkonzert, Martinshorn und mehr lässt sich sicher etwas zusammen schustern. Vielleicht wäre das ja sogar ein Fall für Hamburgs erstes Automusical, vergleichbar zum Autokino?
  • Schanzenfest – das Musical
    Ein ruhig beginnendes Fest für die Familie, am Ende mit großem Pyro-Finale
  • Wohnungssuche – das Musical
    Alle fünf Minuten ändert sich die komplette Bühne, die Geschichte bleibt jedoch identisch. Viele Sänger sind gleichzeitig zu sehen.
  • Nick Tschiller – das Musical
    Nein. Bitte nicht.
  • My Little Pony – das Musical
    Hat zwar nichts mit Hamburg zu tun, aber Ponys sind bekanntlich immer gut. Twillight Sparkle, Pinkie Pie, Fluttershy und Co. im Hafen? Also, ich würde hingehen! Und die ungeahnt große Brony-Szene definitiv auch!

Habt ihr noch weitere Idee?

Über

Andreas kam 2010 zwei Monate für ein Praktikum nach Hamburg. Im Sommer 2012 kehrte er nach abgeschlossenem Studium zurück, um hier als Journalist zu arbeiten. Twitter: @youdazandreasgriess.de Redaktionsleiter von Elbmelancholie

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