Hamburger Festivalsommer – und mehr Höhepunkte der letzten Woche

Bild: Inga Zimmermann
Wochenrückblicke

Es war wirklich wieder eine dieser typischen  Sommerwochen in Hamburg. Typisch mit Hamburger Sommerwetter, vielen Festivals, Volksfesten, dem Sommerdom und Sommerferien. Doch blicken wir einmal zurück, was es genau, was los war.

Politisch bewegte uns die aktuelle Situation in der Türkei. Sie beeinflusst auch uns, denn mehr als 90.000 Menschen mit türkischer Herkunft leben in Hamburg, dazu kommen mehr als 40.000 Menschen mit türkischer Nationalität. Zeit und Abendblatt berichten über die verschiedenen Standpunkte.

Musikalisch lockten uns viele Veranstaltungen. Einige besuchten das Stadtparkkonzert von Matthias Reim, andere waren dabei, als am 10.9. das Internationale Sommerfestival auf Kampnagel startete. Bis Ende August gibt es drei Wochen lang Tanz, Theater, Performance, Bildende Kunst und Musik; Festivaltickets sind zu unterschiedlichen (Preis-)Kategorien erhältlich.

Umsonst und draußen, so fand an diesem Wochenende das Wutzrock-Festival am Eichenbaumsee in Allermöhe statt. Es traten unter anderen die Razors, Kuoko und the Craic auf. Den Abschluss bildete heute Nachtmittag die Open Stage mit Strom & Wasser und geflüchteten Musiker*innen. Das wohl Besondere an diesem Festival ist die Extra-Information zu kulturellen und politischen Aktionen und Initiativen. In Pinneberg fand das Summerjazz-Festival statt. Knapp 50 Konzerte auf 7 Bühnen lockten erneut mehr als 20.000 Besucher in die Pinneberger Innenstadt.

Wer nicht nur Musik hören, sondern auch etwas gutes Essen wollte, der fühlte sich an diesem Wochenende in Hagenbecks Tierpark oder beim Harburger Außenmühlenfest wohl. Am gestrigen Samstag fand in Hagenbecks Tierpark eine Romantiknacht statt. Auf dem gesamten Gelände gab es dabei verschiedene Bühnen mit Klassik, Barock, Oper oder Kammerorchester, ebenfalls kulinarische Stationen wie die exotische Kulisse der vielen, dort wohnhaften Tiere. Am 20. und 27.8. geht es weiter mit der Tierparkromantik. In Harburg dagegen konnte beim Volksfest auch beim Tretbootfahren der sportliche Ehrgeiz gestillt werden.

Für Hamburg Wasser gab es am Samstagabend einen großen, bunten Schreck, denn die Website wurde gehackt. Das Resultat: Eine nun für wohl einige Tage lahmgelegte Webseite, bunter englischer und arabischer Text auf der Seite, aber wohl kein Zugriff auf die Kundendaten.

Was gibt es sonst zu berichten?

Ein Video macht grad die Runde, nein, es sind wohl mehrere, die heute in der Hafencity von einem etwas betagten Tänzer gemacht wurden. Straßenmusiker und tanzende Zuschauer, das macht Spaß! Ebenfalls fand ein weiteres Video viel Aufmerksamkeit: Das Rettungsgasse-Video erreichte auf Youtube mehr als  zehn Millionen Klicks. Eine gute Erinnerung für uns alle, ich habe mich letztens noch auf der Autobahn gefragt, rechts oder links halten? Gleichzeitig lässt sich so eine Miniaturwelt wirklich lehrreich einsetzen. Was sich wohl sonst noch machen lässt?

Olympia 2016 in Rio bringt auch uns Hanseaten Neuigkeiten in dieser Woche: die Beachvolleyballerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst erreichten das Viertelfinale. Der Ruderer Eric Johannesen gewann im Ruder-Achter mit einer Silbermedaille das erste olympische Metall für Hamburg.

Zu guter Letzt ignorieren wir jetzt volle Autobahnen und freuen uns darüber, dass mit dieser Woche die Sperrung der S-Bahnlinien S 3 und S 31 endet und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Über

“Wenn Deutschland, dann Hamburg.” Am liebsten zumindest. Auch wenn es gerade nicht Deutschland ist, Hamburg ist das Zuhause im Herzen. Hier bei Elbmelancholie kann Inga über ihre Erlebnisse in der Hansestadt Hamburg und Gedanken zu den hiesigen Geschehnissen berichten. Stellvertretende Redaktionsleiterin von Elbmelancholie

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