Derbysieg und was sonst noch blitze

Bild: Andreas Grieß
Wochenrückblicke

Neue Woche, neues WLAN. Wenn das in dem Tempo so weiter geht, kommen wir noch in diesem Jahr in der Gegenwart an. Nachdem in der vergangenen Woche bereits “Moby Klick” an der Binnenalster angeschwemmt wurde, gibt es das WLAN-Netz nun auch im Metrobus 5 und an den U-Bahn-Stationen Borgweg und Mönckebergstraße. Olaf Scholz war beim symbolischen Start des Netzes für Fotos vor Ort. Die Hochbahn will nun herausfinden, wie stark das Netz genutzt wird und dann vermutlich an den Ausbau gehen.

Aber das war nur ein Randthema in dieser Woche. Denn im Grunde drehte es sich alles um das Ereignis der Woche und das war freilich das Derby zwischen dem HSV und Werder Bremen am Freitag. Da beide Teams im Abstiegskampf involviert sind bekam das Duell zusätzliche Brisanz. Umso größer die Erleichterung bei den Rothosen, dass Dank zweier Treffer von Pierre-Michel Lasogga und einem gehaltenem Elfmeter durch Ersatztorhüter Jaroslav Drobný ein 2:1-Sieg über die Zeit gebracht werden konnte. Nun liegen wieder sechs Punkte zwischen dem HSV und Bremen auf Platz 16. Das muss doch nun wirklich reichen. Ganz sicher nicht mehr reichen für die Relegation wird es in der zweiten Liga für den FC St. Pauli. Das wissen wir seit dieser Woche sicher.

Ihr erinnert euch noch an Sylvia Pille-Steppat? Die Hamburger Para-Ruderin war im Februar zu Gast auf unserem Social Media Week-Panel. Seitdem drückten wir die Daumen, dass es mit der Quali für die Paralymischen Spiele klappt. In Italien ging es diese Woche für die um das begehrte Ticket. Leider fehlte am Ende ein Platz für die Qualifikation in Rio. Nun kann sie noch auf eine Wild Card hoffen – wir drücken also weiter die Daumen.

Genug vom Sport. Am Donnerstag wurde in Hamburg erneut gestreikt. In mehreren Krankenhäusern legten die Angestellten die Arbeit nieder. Ziel der Gewerkschaft ist ein besserer Tarifvertrag. Am Freitag gab es zudem Streiks in Kitas und bei der Stadtreinigung. Außerdem wurde demonstriert.

Während am Donnerstag die einen die Arbeit niederlegten, legten sich die anderen so richtig ins Zeug. An rund 150 Stellen lauerte die Polizei Temposündern auf. Wo im Rahmen des Blitzmarathons kontrolliert werden würde, gab die Polizei vorab bekannt. Rund 35.500 Messungen führte sie durch. Etwa 1.000 Mal waren die Fahrer zu schnell unterwegs. Hinzu kommen 518 geblitzte Fahrzeuge bei stationären Blitzern, wo 53.865 Messungen stattfanden. Die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung lag bei einer Geschwindigkeit von 180 km/h bei erlaubten 80 km/h. Neben Temposündern erwischte die Polizei auch einige Personen ohne Führerschein, sowie Fahrer, die während der Fahrt mit dem Handy telefonierten.

Zum Abschluss noch eine weitere Polizeimeldung. Denn diese Woche vermeldeten unsere Freunde und Helfer nicht nur Temposünder, sondern auch, dass man zwei ungesichert in einem Auto transportierte Ziegen entdeckt habe. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Wir verzichten an dieser Stelle auf versauten Witze im Zusammenhang mit Ziegen und Verkehr, bevor Frau Merkel noch entscheiden muss, ob gegen uns ermittelt werden darf. Stattdessen wünschen wir einen guten Start in die neue Woche!

Über

Andreas kam 2010 zwei Monate für ein Praktikum nach Hamburg. Im Sommer 2012 kehrte er nach abgeschlossenem Studium zurück, um hier als Journalist zu arbeiten. Twitter: @youdazandreasgriess.de Redaktionsleiter von Elbmelancholie

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