Wochen – zurück – blick

Bild: Inga Zimmermann
Wochenrückblicke

Wochen –  zurück – blick. Zurückblick auf was? Zurückblick auf die Ereignisse der vergangenen Woche auf Hamburgs Straßen und im Hamburger Sport.

Hamburgs Straßen

Blicken wir zunächst auf die Straßen, was war dort los? Blicken wir zunächst etwas neben die asphaltierten Bereiche. Am Samstag, 16. Mai, fand die Eröffnung der Konzertsaison im Hamburger Stadtpark statt. Lotto King Karl & Die Barmbek Dream Boys Rock Over Barmbek verzauberten das Publikum. Solltet ihr diesen Saisonstart verpasst haben, es kommen noch etliche weitere Konzerte im Stadtpark und in Hamburg.

Nun betrifft es die Straßen direkt, denn am vergangenen Mittwoch entschied das Oberverwaltungsgericht, dass die Einrichtung von Gefahrengebieten durch die Polizei in Hamburg verfassungswidrig sei. Die bisherige Rechtsgrundlage verstoße gegen einige Grundrechte und so müsse das Gesetz nun geändert werden. Die CDU untermauerte in einer Pressemitteilung die Notwendigkeit von Gefahrengebieten wie auch der notwendigen Gesetzesanpassung.

Durch die Straßen navigieren uns kaum noch übliche Stadtpläne aus Papier. Die digitale Navigation hat ebenfalls den Vorteil, dass sie Verkehrsmerkmale wie Stau oder Baustellen aufzeichnen. Laut aktuellen Veröffentlichungen des Navigationsgeräteherstellers TomTom liegt Hamburg unter den deutschen Städten im Ranking der Stauhochburgen mit Abstand auf Platz eins. Wir berichteten diese Woche hierüber. Weltweit bekommt unsere Stadt hier gar auf Platz 44. Dies kann sicherlich gerne als Appell, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen, verstanden werden – denn hier kommt man meist recht pünktlich an.

Einen Appell ganz anderer Art gab es Mitte dieser Woche aus Altona, denn dort erteilte das Bezirksamt Altona die Baugenehmigung für den Bau des Hochhauses an der Ecke Friedensallee/ Behringstraße (Zeise II) – trotz vorangegangenem, erfolgreichem, Bürgerbegehren. Unsere Kollegen von Altona.info berichteten hier. Die Frage, die sich nun stellt, ist die nach der Wirksamkeit des Bürgerbegehrens.

Die vorangegangene Woche endete mit dem Muttertag, diese Woche gab es den Vatertag mit anschließendem Kater- bzw. Brückentag danach. Die Hamburger Polizei zog eine recht glimpfliche Bilanz der Feierei: Im Stadtpark pöbelten Betrunkene und im Oortkatensee stellte sich die tollkühne Idee, hineinzuspringen, als weniger schlau heraus und die Feuerwehr musste zur Rettung heranrücken.

Hamburgs Sport

In  den vergangenen drei Tagen fand in der Hamburger Innenstadt, nahe dem Dammtor, die smart beach tour statt, die die besten Beachvolleyballspieler gegeneinander antreten ließ. Die Veranstaltung sollte unter dem Motto möglicher Olympischer Spiele die Attraktivität der Hansestadt als Austragungsort untermauern. Die Vorjahressiegerinnen Katharina Schillerwein und Cinja Tillmann konnten erfolgreich ihren Titel verteidigen (2:0), bei den Männern schafften es Alexander Walkenhorst und Stefan Windscheif erneut in das Finale und konnten das Spiel gegen die Poniewaz-Zwillinge ebenfalls mit 2:0 für sich entscheiden.

Neben dem Beachvolleyballturnier und dem Spring Derby in Klein Flottbek fand an diesem Wochenende auch das Final4-Pokalfinale der deutschen Handballerinnen in der Alsterdorfer Sporthalle statt. Der Buxtehuder SV gewann gegen den VfL Oldenburg mit 30:28. Wir waren selbst mit zwei Elbmelancholie-Autoren vor Ort und haben neben einem Spielbericht für euch auch mit schönen Fotos die Eindrücke der letzten zwei Tage festgehalten. Und auch in Berlin wurde Handball gespielt – in diesem Fall von den Männern. Hier konnten die Füchse Berlin gegen die Hamburger im Finale des EHF-Pokals mit 30:27 gewinnen und so daheim den Titel holen.

Beim Fußball gewann der VfB Stuttgart gegen den HSV 2:1; das Spiel war leider nicht von überragenden Glanzleistungen der Hamburger geprägt. Ohne Punkte am kommenden Samstag muss sich der HSV als aktuell 17. der Tabelle also aus der ersten Liga verabschieden. Etwas besser sieht es für den FC St. Pauli aus, der deutlich mit 5:1 gegen Bochum gewann. Da die Konkurrenz jedoch auch punktete, ist weiterhin der Abstieg möglich. Immerhin haben die Kiezkicker den Klassenerhalt in der eigenen Hand.

Nun aber wünschen wir euch einen guten Wochenstart auf Hamburgs Straßen!

Über

“Wenn Deutschland, dann Hamburg.” Am liebsten zumindest. Auch wenn es gerade nicht Deutschland ist, Hamburg ist das Zuhause im Herzen. Hier bei Elbmelancholie kann Inga über ihre Erlebnisse in der Hansestadt Hamburg und Gedanken zu den hiesigen Geschehnissen berichten. Stellvertretende Redaktionsleiterin von Elbmelancholie

Schreibe einen Kommentar


Captcha: Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.