Ihr seid gefragt: Grill- und Picknick-Spots in Hamburg

Bild: Inga Zimmermann
Stadtgefühl

Ende vergangenen Jahres fragten wir euch nach Websites und Social Media Accounts, die Hamburger auf keinen Fall verpassen sollten. Nun gehen wir in die zweite Runde und fragen: Wo kann man eurer Meinung nach in Hamburg am besten im Freien essen? Wo breitet ihr gerne die Picknick-Decke aus? Wo muss der Grill unbedingt dabei sein?

Ja, noch ist es draußen kalt. Noch ist der Boden wahlweise fest gefroren oder arg matschig. Aber langsam und sicher verbreitet sich die Lust auf den Frühling, auf Fußball oder Frisbee im Stadtpark mit einem kühlen Pils und einem gut gegrillten Kotelett im Anschluss. Vermutlich freuen wir uns zu früh und der Winter kommt noch einmal zurück, aber das muss uns nicht davon abhalten, schon einmal Pläne zu schmieden. Also: Wo darf es hingehen?

Bereits genannt habe ich den Klassiker: den Stadtpark. An warmen Sommertagen ist die große Wiese mindestens mit einer hohen zweistelligen Zahl an Grills belegt, die an windstillen Tagen eine kleine Wolke aus Qualm erzeugen, die einige Meter über der Wiese hängt. Dies ist wahrlich ein interessanter Anblick. Auch Abfalleimer gibt es genügend, zudem Container für die Asche. Zudem bringen viele Besucher Bälle oder andere Sportgeräte mit. Oft kann man sich auch anderen Gruppen anschließen, wenn man mit zu wenigen für ein gutes Spiel unterwegs ist. Dem Stadtpark ähnlich ist die Atmosphäre auf der großen Alsterwiese. Auch hier gibt es Grillflächen, Container und jede Menge Mitmenschen, die gesellige oder sportliche Stunden genießen möchten.

Wem es im Stadtpark zu voll ist, dem sei der Hayns Park in Eppendorf empfohlen. Der liegt nördlich der großen Außenalster, hat aber dennoch einen Zugang zur Alster. Die Atmosphäre ist hier etwas ruhiger und geselliger, weil die Fläche kleiner ist. Sie ist aber dennoch groß genug, um Platz für sich zu haben. Einweggrills sind hier nicht erwünscht. Für einen normalen Grill gibt es jedoch entsprechende Flächen. Häufig kann zudem beobachtet werden, wie auf dem Wasser Menschen mit Kanus eine Art Basketball spielen. Außerdem ist ein Bootsverleih in direkter Nähe.

Noch ein Stück weiter nördlich kann auch rund um den Bramfelder See entspannt werden, bei gemütlichem Bier oder guten Picknick. Da der Nahverkehr hier bereits etwas ausgedünnt ist, ist diese schöne Gegend auch weniger überlaufen.

Na, schon ins Sommer-Feeling gekommen? Also von mir aus könnte es direkt los gehen! Da wir aber noch etwas warten müssen, haben wir die Gelegenheit bis zum Frühlingserwachen auch noch eure Tipps zu sammeln. Vor allem die Geheimtipps sollten nicht fehlen. Wie schaut es in Hamm aus? Was bietet sich südlich der Elbe? Kurzum: Wo wollt ihr demnächst die Frühlingsabende verbringen? Sagt es uns!

Über

Andreas kam 2010 zwei Monate für ein Praktikum nach Hamburg. Im Sommer 2012 kehrte er nach abgeschlossenem Studium zurück, um hier als Journalist zu arbeiten. Twitter: @youdazandreasgriess.de Redaktionsleiter von Elbmelancholie

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