SMWHH: Für jeden etwas dabei? „Ja und wir meinen das auch so!“

Bild: SMWHH13 – Katja Ruge
Netzleben

Es sind noch zweieinhalb Wochen, bis die Social Media Week in Hamburg erneut ihre Pforten öffnet. Die Anmeldephase für die Events läuft, viele Events sind schon ausgebucht. Vergangene Woche wurden jedoch weitere Plätze zur Verfügung gestellt und auch so wird hier und da immer mal wieder etwas frei. Auf vielen Events ist ohnehin noch Platz, so auch bei unserem Pannel, das ich hier noch einmal allen ans Herz legen möchte. Der Gast wird übrigens Philipp Dudek sein.

Um die Vorfreude auf die Woche voller Workshops, Diskussionsrunden und Experten-Keynotes noch ein wenig zu erhöhen, habe ich Sabine Ewald aus dem Organisationsteam der Social Media Week Hamburg per E-Mail interviewt:

Vom 17. bis 21. Februar findet die diesjährige Social Media Week statt. Was erwartet die Besucher?

Die Social Media Week Hamburg ist eine dezentrale, kostenlose Konferenz, die sich sowohl an ‚Professionals’ als auch an den privaten Nutzer richtet. Entwicklungen und Innovationen in Technologie, Kreativ- und Digitalwirtschaft, gesellschaftlicher Wandel sowie der private ‚User’ von Social Media und Digitalmedien stehen für eine Woche im Fokus. Es gibt klassische Vorträge und Diskussionen, ein großes Workshopprogramm, ebenso wie eine Cryptoparty und Tweetups.

Veranstalter sagen ja immer „Es ist für jeden etwas dabei“. Aber mal Hand aufs Herz: Für wen lohnt der Besuch wirklich: Lohnt es aus Frankfurt hierher zu kommen? Ist es was für Experten oder hören die nur etwas, was sie längst wissen, während die Einsteiger nur Bahnhof verstehen?

Ja, und wir meinen das auch so! Dadurch, dass wir in vier offiziellen SMW Hubs und vielen externen Locations in einer Woche etwa 200 Veranstaltungen anbieten werden, können wir verschiedene Tracks programmieren. Da gibt es internationale Keynotes und Experten-Level Diskussionen ebenso wie Einsteiger ‚Sprechstunden’, Maker-Workshops für Kinder und Netzwerkabende für die Digital- und Medienbranche.

Gibt es Unterschiede zum Vorjahr?

Wir merken, dass sich aus den ersten zwei Jahren ein echtes Netzwerk gefunden und eingespielt hat. Das wurde 2014 wieder durch neue spannende Partner verstärkt. Dadurch, dass wir jetzt bereits zwei Social Media Weeks Erfahrung haben, können wir uns dieses Jahr noch ein bisschen mehr darauf konzentrieren im Vorfeld außergewöhnliche Projekte in der Kommunikation zu starten wie etwa unseren Tumblr zur ‚Social Media Schnipseljagd’ oder die ‚SMW Social Travel for Charity’ von Hamburg nach Kopenhagen. Hier sind übrigens alle Leser aufgerufen sich mit 1 € pro geradeltem Kilometer für einen guten Zweck zu beteiligen!

Die Social Media Week gibt es ja auch in anderen Städten. Inwiefern spielt das eine Rolle?

Wir stehen in regem Austausch, laden gegenseitig Speaker ein und unterstützen uns natürlich auch mit Erfahrungen und Tipps aus den internationalen Teams. Mit unserer Plattform: nexteuropeancity.net laden wir auch ganz besonders das globale SMW-Netzwerk mit all seinen Teilnehmern zu einem Ideenaustausch ein.

Welchen Stellenwert hat speziell die Hamburger Social Media Week deiner Meinung nach im Vergleich zu anderen Netz-Events wie der re:publica und was macht die SMW vielleicht sogar besser?

Durch das einwöchige Format, die dezentrale Struktur und vor allem dadurch, dass auch 2014 wieder dank der Partner und Sponsoren alle Veranstaltungen für die Teilnehmer kostenlos bleiben konnten, ist die SMW Hamburg ein recht eigenes Format. Wir bieten bewusst Session auf Experten Levels gleichberechtigt mit Einsteiger Veranstaltungen an. Es gibt eine Nachfrage sowohl für Formate mit einer spitzen Professional-Zielgruppe als auch für Formate wie die SMWHH, da die Digitalisierung eben eine sehr umfassende Umwälzung sowohl im Berufs- als auch im Privatleben von uns allen darstellt.

Die SMW ist dezentral. Doch was sind die Haupt-Schauplätze und wie sollen gerade Gäste gut von einer Location zur anderen finden?

Wir haben fünf Mainhubs, die wir während der ganzen Woche bespielen. Darüber hinaus finden SMW-Veranstaltungen unter anderem bei unseren Partnern wie freiheit.com technologies, XING, dem NDR oder im betahaus Hamburg statt.

Kannst du ein paar Highlights des diesjährigen Programms nennen?

Wir freuen uns über unsere hochkarätigen Keynotes. Maude Standish, Marketingexpertin und Trendforscherin fokusiert Millenials, die Trends der Generation Y. (Maude Standish, Mistress Creative L.A. – Millennials, emerging social media trends and new disruptive technologies, 20.02. bei freiheit.com technologies.) Peter Rampling, Managing Director Teléfonica Digital, denkt die digitale Revolution post Smartphones weiter (The Future of Mobility, am 17.02. im Salon Schmidt). Anita Zielina , Chefredaktion Stern, erklärt ihre Liebe zu Twitter in ihrer Keynote: Twitter – Eine Liebeserklärung mit Karrieretipps (21.02. an der MHMK). Grant Miller, Community Manager bei Zooniverse, erklärt wie digital und Plankton zusammen passen (Keynote: Zooniverse – From Plankton to Planets: Citizen science online am 18.02. im MakerHub). Und da es noch etwa 200 weitere hochkarätige, kreative und spannende Sessions während der SMW Hamburg gibt, bitte ich alle, sich zu ihren persönlichen Highlights anzumelden.

  • Anzeige


Über

Andreas kam 2010 zwei Monate für ein Praktikum nach Hamburg. Im Sommer 2012 kehrte er nach abgeschlossenem Studium zurück, um hier als Journalist zu arbeiten. Twitter: @youdazandreasgriess.de Redaktionsleiter von Elbmelancholie

Schreibe einen Kommentar


Captcha: Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.