Das war 2013 in Hamburg

Bild: Andreas Grieß
Stadtgefühl

Über 160 Artikel von zehn verschiedenen Autorinnen und Autoren, rund 200 größtenteils selbst gemachte Fotos, bislang drei Videos: Das war Elbmelancholie.de im zurückliegenden Jahr. Am heutigen Silvester-Tag endet das Jahr und wir wünschen allen einen „guten Rutsch“ in das neue. Zunächst jedoch an dieser Stelle und mit Hilfe unserer Berichterstattung ein kleiner Blick zurück. Das war 2013 in Hamburg:

Januar

Im Januar tat sich etwas im Hamburger Web: Zu Beginn des Jahres starteten die Iron Blogger in dieser Stadt – mittlerweile sind auch drei Elbmelancholie-Autoren dabei. Und gegen Ende des Monats verpasste sich die offizielle Seite der Stadt – hamburg.de – einen Relaunch.

Februar

Wenig später sorgte die Seite auf andere Weise für Nachrichtenwert: Die Stadt musste die Verträge hinter dem Konstrukt offen legen. Das wichtigste blieb jedoch geschwärzt. Dennoch: Ein bisschen Transparenz zog in die Stadt ein, auch durch den Start des Open Data Portals. In Göteburg bereiteten sich derweil zwei Wahl-Hamburgerinnen auf ihren Start bei den Europameisterschaften vor.

März

Janka veröffentlichte im März ihren Beitrag „Wo kann man in Hamburg vegan essen?“ – der im Übrigen meistgeklickte Beitrag des Jahres, wenn man die Views über das ganze Jahr zum Maßstab nimmt. Für Gesprächsstoff sorgte im März zudem der neue Tatort-Kommissar unserer Stadt: Til Schweiger alias Nick Tschiller ging erstmals auf Verbrecherjagd.

April

Im April ließen wir endlich, endlich, endlich den Winter hinter uns. Aber der war angeblich ganz normal. Der Hamburg-Marathon leitete die Saison der Großveranstaltungen im Sport ein. Auch in Sachen Kultur gab es einiges zu besuchen. Die „Lange Nacht der Museen“ zum Beispiel oder die Ausstellung „We are Traffic„.

Mai

Die Bundesliga-Saison endete und Hamburg hielt zwei Mal den Atem an. Glückliches Ende für St. Pauli: Der Klassenerhalt gelang. Unglückliches Ende für den HSV: Die Träume von Europa platzen. Im Stadtpark begann die Open Air-Saison. Außerdem lockte der evangelische Kirchentag viele Besucher nach Hamburg.

Juni

Paul Klees Engel boten Unterhaltung an verregneten Tagen. Doch davon gab es nur wenige. Für die Sonnenstunden stand das Stuttgarter Weinfest zur Verfügung. Eine Fahrradsternfahrt lockte ebenfalls viele an die frische Luft. Und in den U-Bahnen mussten wir langsam Abschied von Ingrid Metz-Neun nehmen.

Juli

Ihre Nachfolgerin, Anke Harnack sagt uns seit Juli den nächsten Halt an. Mit den neuen Zügen fahren wir jedoch immer noch deutlich seltener als geplant. Ebenfalls im Juli: Die Ausstellung von anderStark sowie der Triathlon.

August

Die Bundestagswahl kündigte sich bereits langsam an. Im Hafen gab es ein „White Dinner„, das Betahaus kämpfte derweil um eine Zukunft. Und zur Abwechslung gab es mal eine Großveranstaltung in Hamburg: das Alstervergnügen.

September

Viel war los im September: Das freundlich+kompetent muss in absehbarer Zeit umziehen, die Telekom und die Stadt blenden uns mit der Mär der „Hot Spot City“, und die erste Ink&Ride fand in Hamburg statt. Außerdem gab es eine Großdemo gegen die Mietpreisentwicklung. Sonst noch was? Ach ja: Bundestagswahl und Netzurückkauf-Volksentscheid.

Oktober

Im Oktober wurde es dafür etwas ruhiger. Zeit, um zum Beispiel auf die Knoten.13 zu gehen. Mit Christian zog derweil der erste Sturm der Saison über Hamburg.

November

Mit dem zweiten Tatort mit Wotan Wilke Möhring wird klar: Wir haben nur Til Schweiger als Hamburg-Tatort. Darüber hinaus gab es Kontraste: Hier das Surffilmfestival, dort die Weihnachtsmärkte, die ihre Stände öffneten.

Dezember

In der Affenfaust war „Beauglyful“ von „Mein lieber Prost“ zu sehen. Und während ganz Deutschland vor Xaver zitterte, entpuppte sich der zumindest in Hamburg eher als laues Lüftchen. Kurz vor Weihnachten lieferten sich Autonome und Polizei Ausschreitungen in der Schanze. Fortsetzung in 2014 leider nicht ausgeschlossen.

Januar 2014

Wir sind gespannt. Bei uns wird es mit den Konzerttipps für den Januar weiter gehen. Denn gute Musik gibt es in dieser Stadt zum Glück jeden Monat.

Wir wünschen einen guten Rutsch!!!
Wie ihr uns helfen könnt, 2014 noch stärker zu werden, haben wir hier geschrieben.

Über

Andreas kam 2010 zwei Monate für ein Praktikum nach Hamburg. Im Sommer 2012 kehrte er nach abgeschlossenem Studium zurück, um hier als Journalist zu arbeiten. Twitter: @youdazandreasgriess.de Redaktionsleiter von Elbmelancholie

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