Wir präsentieren: der HH local web feed

Bild: Andreas Grieß
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Darf man das verraten? Ich denke schon: Diese Woche habe ich mich mit Vertretern weiterer lokaler Online-Magazine für Hamburg getroffen. Die Initiative ging nicht von mir aus, so ehrlich muss ich sein, auch wenn mir die Idee sehr gut gefiel. Gemeinsam tauschten wir Erfahrungen aus und gaben einander Tipps. Unsere Angebote stellen kaum direkte Konkurrenz zueinander dar, umso mehr können wir voneinander profitieren. Ich finde es gut, dass so gedacht wird und sich nicht jeder hinter seinen Mauern verschließt. Wenn man im Medienmarkt etwas erreichen will als „Kleiner“, dann geht das nur, wenn sich zumindest die „Kleinen“ untereinander nicht noch die Augen ausstechen.

Angedacht ist daher, dass es künftig häufiger (hyper)lokale Stammtische in Hamburg gibt, auf denen gemeinsame Ideen gefasst werden können und die neusten Erfahrungen ausgetauscht werden. Auch weitere Zusammenarbeiten sind denkbar. Auf Elbmelancholie wollen wir das künftig stärker unterstreichen. Seit gestern gibt es deshalb auf den Artikel-Seiten ein Widget mit dem HH local web feed. Darin laufen die RSS-Feeds der Seiten zusammen, die sich diese Woche auch ausgetauscht haben: Eimsbütteler Nachrichten, HH-Mittendrin, Wilhelmsburg Online und wir selbst. So kann jeder Leser direkt sehen, was sonst noch so im Hamburger Lokal-Web abseits der traditionellen Medien passiert.

Jeder kann den RSS-Feed natürlich abonnieren, doch persönlich würde ich stets empfehlen, die Feeds der einzelnen Angebote in den Reader (daran denken: Google Reader fällt nun aus!) zu packen. Der Gesamt-Feed ist in erster Linie dafür gedacht, wie bei uns als Widget genutzt zu werden. Wir würden uns freuen, wenn die Kollegen ihn auch einbinden, doch auf für sonstige Hamburger Blogger oder Betreiber von Hamburger-Websites könnte ein Widget mit dem Neusten aus dem Hamburger Web ein praktisches Feature für die Nutzer sein. Technisch basiert der HH local web feed seit der Version 2 am heutigen Morgen auf Yahoo Pipes. Es ist also in Zukunft möglich, ihm weitere Feeds hinzuzufügen.

Über

Andreas kam 2010 zwei Monate für ein Praktikum nach Hamburg. Im Sommer 2012 kehrte er nach abgeschlossenem Studium zurück, um hier als Journalist zu arbeiten. Twitter: @youdazandreasgriess.de Redaktionsleiter von Elbmelancholie

1 Kommentar

  1. Super! Das gefällt mir gut! Gerade und weil ich als Hamburgerin so viel über Hamburg blogge und damit jetzt immer sehe, was wo wann läuft. Sehr, sehr schön.

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