Leider kein re:publica-Vortrag

Foto: Shane Pope via Flick.com / Lizenz: CC by
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Im Februar hatte ich an dieser Stelle angekündigt, dass auf der re:publica, Deutschlands größter Konferenz zu Social Media, Blogs und allem was dazu gehört, womöglich ein Vortrag von Isabella David und mir zum Thema „Zweite Welle des Online-Lokaljournalismus“ anhand unserer Beispiele Mittendrin und Elbmelancholie stattfinden wird. Dazu hatten wir einen Session-Vorschlag eingereicht.

Der Beitrag sollte unsere beiden Projekte kurz vorstellen, beschreiben, was die besondere lokaljournalistische Situation in Hamburg von der in anderen Städten unterscheidet und vor allem darauf eingehen, was sich seit der ersten Welle der Lokalblogs verändert hat. Unsere Kernthese: „Die aktuelle Welle der Lokalblogs hat den Vorteil ernster genommen zu werden, als es die Pioniere wurden. Dies bringt jedoch zugleich die Bürde mit sich, höheren Erwartungen gerecht werden zu müssen.“

Ihr ahnt es schon, leider werden wir nicht dazu kommen, euch unsere Erkenntnisse und Erfahrungen zu berichten und den Berlinern (und Bewohnern anderer Städte) die Netzszene in unserem schönen Hamburg näher zu bringen. Heute Morgen erhielt ich eine E-Mail, in der uns abgesagt wurde. Man habe keinen angemessenen Platz gefunden.

Ich finde das sehr schade. Nicht nur glaube ich, dass unsere beiden Projekte es verdient hätten, mal eine größere Bühne zu bekommen, so dass man nicht immer nur von den gleichen hört. Auch glaube ich, dass das Thema relevanter und interessanter ist, als manch anderer Vortrag. Bei der Social Media Week in Hamburg zum Beispiel war das Pannel von Isabella und ihrem Kollegen David zu Mittendrin und Social Media im Lokaljournalismus bis auf den letzten Platz gefüllt.

Einige von uns (und von Mittendrin) werden vom 6.-8. Mai dennoch in Berlin vor Ort sein und schauen, was andere zu berichten haben. Vielleicht kommt man trotzdem hier oder da ins Gespräch. Es würde uns freuen.

PS: In einer Blogparade werden derzeit weitere abgelehnte Vorschläge gesammelt.

Über

Andreas kam 2010 zwei Monate für ein Praktikum nach Hamburg. Im Sommer 2012 kehrte er nach abgeschlossenem Studium zurück, um hier als Journalist zu arbeiten. Twitter: @youdazandreasgriess.de Redaktionsleiter von Elbmelancholie

2 Kommentare

  1. Pingback: Eis.Macht.Nix. « andreasgriess.de

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