Sommerpause, denn zwei Wochen ist es her?

Bild: Andreas Grieß
Wochenrückblicke

Eine weitere Sommerwoche ist vorbei. Es war auch weiterhin der G20-Gipfel, der in vielen Gesprächen und Berichterstattungen ein Thema war. So war Olaf Scholz für eine Stunde zu Gast bei RadioHamburg und stellte sich zuvor gesammelten Fragen der Hamburgerinnen und Hamburger – sowie denen der Moderatoren. Geschädigten soll mit rund 40 Millionen Euro von Bund und Stadt in einem Härtefallfond geholfen werden. Laut Abendblatt fordern der Fahrrad-Club ADFC und der BUND nach der erlebten, verkehrsberuhigten Situation innerhalb der G20-Sicherheitszone einen autofreien Sonntag im Monat. Viele weitere Meinungen (z.B. diese liberal-konservative oder ein Artikel der Eimsbütteler Nachrichten) und Analysen insbesondere des (gewalttätigen) Geschehens rund um den Gipfel wurden ausgetauscht und kundgetan – auch unsere Wochenrückblicke und Texte sind deutlich hiervon geprägt. Aus dem Kanzleramt lässt Peter Altmaier die Forderungen nach einer Schließung der Roten Flora andeuten. Es sind nur zwei Wochen vergangen und neben G20, der kommenden Bundestagswahl und außenpolitischen Ereignissen scheint sommerpausenähnlich wenig los zu sein…

…denkt man. Doch halt! Auch in den letzten Tagen passierte einiges in Hamburg: Allen anderen Themen voran stellen wir das königliche Thema: Prinz William und Herzogin Kate besuchten Deutschland und machten auch kurz in Hamburg einen Zwischenstopp. Und besuchten die Elbphilharmonie und das Airbus-Werk in Finkenwerder.

Die royale Familie war übrigens mit dem ICE aus Berlin angereist, glücklicherweise problemlos. Aufgrund der Unwetter am Wochenende kam es vielfach zu Verspätungen, so zum Beispiel konnte ein Easy-Jet-Urlaubsflugzeug Hamburg nicht mehr rechtzeitig vor Beginn des Nachtflugverbotes erreichen und landete stattdessen in Bremen. Nicht das Wetter, sondern Baggerarbeiten hatten durch eine Beschädigung der Oberleitung für massive Verspätungen des Zugverkehrs in Altona gesorgt.

Am Ende eines Schuljahres gibt es nicht nur Sommerferien, es gibt immer Rückblicke. Die 9.311 Hamburger Schülerinnen und Schüler erzielten in der ersten, um einige Fächer erweiterten Teilnahme am bundesweiten Zentralabitur eine durchschnittliche Abiturnote von 2,43. Dies entspricht auch in etwa dem Durchschnitt der letzten Jahre. Im IQB-L ändervergleich in den Fächern Deutsch und Englisch erreichen Hamburgs Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse eine gutes Ranking auf dem fünften Platz.

Am Mittwoch fragte der Abgeordneten Wolf (CDU) eine Kleine Anfrage an den Senat zum Thema der Hamburger Kundenzentren und den Probleme des  Services in Sachen Wartezeit, Online-Terminvergaben und vorübergehenden Schließungen. Wir sind gespannt auf die Antwort des Senats, gab es doch erst vor kurzem den Plan, die Öffnungszeiten in den Abend und auf den Samstag zu verlängern.

Bei dem Volksentscheid im September 2013 hatte die Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger für einen Rückkauf des Gasnetzes durch die Stadt Hamburg gestimmt. Am Dienstag wurde im Senat der 1. Januar 2018 als Frist hierfür gesetzt.

Sport und Musik gehörten in der letzten Woche ebenfalls dazu. Am Rothenbaum begannen gestern die German Open.  Der 16-Jährige Berliner Rudolf Molleker qualifizierte sich für das Hauptfeld. Weitere deutsche Teilnehmer sind Tommy Haas, Jan-Lennard Struff, Philipp Kohlschreiber, Florian Mayer, Maximilian Marterer, Daniel Altmeier und Cedrik-Marcel Stebe. Zum Auftakt siegte Tommy Haas gegen den Turnierdirektor Michael Stich.

Im Basketball befinden sich die Hamburg Towers mitten in ihrer Saisonvorbereitung. Die Hamburger Beachvolleyballer Markus Böckermann und Lars Flüggen gewannen kurz vor der Weltmeisterschaft ein Grand-Slam-Turnier im polnischen Olsztyn. Im Fußball gewann der FC St. Pauli ein Testspiel gegen Werder Bremen mit 2:1.

Für Musikfans traten ListenHamburg am Donnerstag auf und Cyborg spielten am Freitag im Knust. Das Wochenende endete mit den Duckstein-Festival.

Habt einen guten Start in die neue Woche!

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“Wenn Deutschland, dann Hamburg.” Am liebsten zumindest. Auch wenn es gerade nicht Deutschland ist, Hamburg ist das Zuhause im Herzen. Hier bei Elbmelancholie kann Inga über ihre Erlebnisse in der Hansestadt Hamburg und Gedanken zu den hiesigen Geschehnissen berichten. Stellvertretende Redaktionsleiterin von Elbmelancholie

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