Frühlingshaftes Hamburg, langer Service der Kundencenter, Fehlverhalten

Bild: Inga Zimmermann
Wochenrückblicke

Die Woche startete am Montag mit dem astronomischen Frühlingsanfang. Damit wir dies auch alle ja nicht verpassten, gab es dazu schönste Sonnenbrillenwetter, die Alsterfontäne auf der Binnenalster wurde wieder eingeschaltet, der Frühlingsdom startete und in der letzten Nacht stellten wir zu Guter Letzt die Uhren um auf Sommerzeit. Der Frühlingsdom wird uns dann bis zum 24. April erhalten bleiben, der Frühling mindestens bis zum Sommer. Einfach nur herrlich!

Wie trägt man nun dieses leichte, frühlingshafte Gefühl weiter? Bleiben wir bei den positiven Neuigkeiten der Woche! Eine gute Nachricht gab es für Hamburgs Jüngste: Das Hamburger Johannes-Brahms-Gymnasium erhielt mit dem halbjährigen Projekt „Klassik meets Jazz“ mit drei Musikkursen den Schulmusikpreis 2017. Ebenfalls wurde eine – wenn auch nur kurzweilige – Sperrung der A7 zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Schnelsen und Quickborn aufgehoben, während eine Brücke für die Fahrbahnerweiterung abgerissen wurde.

Gute und schlechte Neuigkeiten gab es in der vergangenen Woche, die Guten für die Besucher der Hamburger Kundenzentren, denn bald soll es Öffnungszeiten von 7-19 Uhr geben, in Hamburg-Mitte sogar auch am Samstag. Als schlechte Neuigkeit erreichte diese Information zum Serviceangebot die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, denn diese wurden vorab weder informiert noch in die Planungen mit einbezogen.

Da wir jetzt schon das Stichwort „Verwaltung“ angekratzt haben, liegt der  l e i c h t e  Wechsel zum eher Politischen nahe. Es fand erneut eine Pulse-of-Europe-Kundgebung statt. Dieses Mal waren es etwa 1000 Hamburger und Hamburgerinnen, die für den europäischen Zusammenhalt auf die Straße gingen. Ebenfalls aktiv zeigten sich nicht nur Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Hansestadt am Samstagabend. Wie jedes Jahr wurden für die weltweite „Earth Hour“ die Lichter öffentlicher Bauwerke, z.B. dem Rathaus oder der Lombardsbrücke, ausgeschaltet. Die Aktion des WWFs möchte ein Zeichen im Kampf gegen die globale Erderwärmung setzen. Auch Privatpersonen waren aufgerufen, sich zu beteiligen.

Die Parteien Hamburgs setzen ihre Kandidaten für die Bundestagswahl im September. So wurde Bernd Baumann Spitzenkandidat der AfD, die laut Prognose in Hamburg 4% erreichen könnte.

Hamburgs Erster Bürgermeister trat am Freitagabend übrigens bei einer NDR Talkshow auf und stellte bei dieser Gelegenheit gleich sein neues literarisches Produkt, „Hoffnungsland“, vor. Olaf Scholz thematisiert hier u.a. die aktuellen Migrationsdebatten.

Fehlverhalten

In der Hamburger Sportwelt verloren die Hamburger Towers auswärts gegen die Crailsheim Merlins mit 82:81. Auch die Handballer des HSV verloren auswärts mit 22:29 (9:15) in Flensburg. Der Aufstieg ist rein kalkulatorisch noch möglich, doch es scheint bei der aktuellen Leistung eher unwahrscheinlich.

Eher ein Erfolg für ihn persönlich ist die jüngst bekannt gewordene, noch unveröffentlichte Doktorarbeit des Pharmazeuten Simon Krivec an der Universität Hamburg. Nicht nur in der DDR war Doping ein Thema in der Leichtathletik, sonder auch im Westen, wie 31 Sportler zugaben.  „Das ist eine Arbeit, die die Verhältnisse darstellt, wie sie früher waren“. Für die Sportler selbst ist dies weniger ein Erfolg, sondern ein Fehlverhalten. Ähnlich mag es auch der Künstlerin Ida Ekblad gehen, die der Birkenstock-Geschäftsführer verklagte? In der Ausstellung im Hamburger Kunsthaus war in einem der Werke eine Birkenstock-Werbung mit dem Foto der Tochter besagten Klägers zu sehen, dessen Bildrechte die Künstlerin nicht besaß.

Zugegeben, diese Frühlingsgefühl lässt sich nicht so ganz weiter durch diesen Text tragen. Schauen wir uns am Ende dieses Wochenrückblicks einfach eher „neutralere“ Themen an: Horst Eberlein wurde gestern im Mariendom als Weihbischof des Erzbistums Hamburg eingeführt. Die Hamburg Port Authority erhielt zwei neue Eisbrecher, äh Mehrzweckschiffe, die nun getauft wurden. Und Sting trat in der Hamburger Sporthalle auf.

Jetzt heißt es, schnell ins Bett, damit wir die eine Stunde weniger Schlaf letzter Nacht schnell kompensieren können. Schlaft gut und startet gut in die neue Woche!

 

 

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Über

“Wenn Deutschland, dann Hamburg.” Auch wenn es gerade nicht Deutschland ist, Hamburg ist das Zuhause im Herzen. Hier bei Elbmelancholie kann Inga über ihre Erlebnisse in der Hansestadt Hamburg und Gedanken zu den hiesigen Geschehnissen berichten. Stellvertretende Redaktionsleiterin von Elbmelancholie

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